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Ende eines amerikanischen Traums: Mercury wird verkauft

Laut aktueller News wird es Ford Mercury bald nicht mehr geben, denn General Motors und Ford haben sich entschieden den amerikanischen Traum loszulassen - und so werden einige Self-Made-Millionäre nur noch die Gebrauchtwagen nutzen können. Die Wagen der Marke Mercury stehen in den USA für den sozialen Aufstieg: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Leider gibt es diese steilen Karrieren nicht mehr so oft, wie es früher noch gang und gebe war. So erscheint der Mercury Verkauf sehr sinnvoll.

Seit 1939 gibt es die Marke, die gegründet wurde um als Verbindungsbrücke zwischen den günstigen Ford Autos und der Luxuslimousine Lincoln zu funktionieren. Die ersten Modelle wie Ford Mercury Cougar oder Marquis kamen beim Volk sehr gut an. Jedoch glänzten sie in den letzten Jahren immer weniger und fielen neben der Lincoln Limousine weniger auf. Auch die Veränderung der Zielgruppe in attraktive und erfolgreiche Frauen glückte nicht. So entschied der Ford-Chef Alan Mulally diese Marke wie viele anderen davor, z.B. Jaguar, Volvo und Landrover, zu verkaufen, so dass der Konzern sich aufs Wesentliche konzentrieren kann.

Die Zustimmung des Aufsichtsrats von General Motors und Ford stimmten letztendlich dem Verkauf zu, wie man in den letzten Tag im Wall Street Journal lesen konnte. Jedoch wird auch über den Verkauf von Lincoln nachgedacht, da diese Marke keine großen Gewinne mehr erzielt, da sie sich neben Luxusmarken wie Mercedes und BMW nicht messen kann. So will man sich nur noch auf Ford konzentrieren, denn in Amerika ist diese Marke viel beliebter als Ford Mercury wie man auch an den unzähligen Gebrauchtwagen erkennen kann.

Quellen: sueddeutsche.de, handelsblatt.com
Bild: Steve Snodgrass (Flickr)

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