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Eine Ölspur melden - So kann man Leben retten

Wenn man eine Lache Öl auf der Straße bemerkt, sollte man unbedingt die Ölspur melden. Schnell kann das flüssige, schwarze Gold zur Gefahr für Motorrad-, Auto- sowie Fahrradfahrer werden. Doch wer ist für die Beseitigung der Ölspur zuständig und was kostet die Reinigung der Straße, wenn man selber der Täter ist?

Ölspur melden: Was muss man beachten?

Eine Ölspur melden bedeutet Leben retten. Schnell kann ein Zweirad auf so einer Öllache ausrutschen und sich der Fahrer verletzten. Auch Vierräder können schnell ins Schleudern kommen.

Deshalb gilt es einige Maßnahmen zu ergreifen. Um Fahrzeuge zu warnen, sollte man zu erst ein Warndreieck am Anfang der Ölspur aufstellen. Dann folgt der Anruf bei der Feuerwehr, der man die Örtlichkeit der Gefahrenstelle sowie weitere Informationen zur Öllache genausten beschreibt.Befindet man sich auf einer Schnellstraße oder Autobahn, sollte man weiterfahren und an der nächstbesten Haltemöglichkeit die Fahrt stopppen sowie die Einsatzzentrale der Feuerwehr anrufen und ihr alle nötigen Informationen zur Ölspur geben. In der Regel kann man danach weiterfahren.

Doch verhält man sich, wenn man selbst eine Ölspur gezogen hat? In der Regel bemerken Fahrer nicht selbst, dass sie Öl verlieren, außer die Öllampe leuchtet auf. Dann gilt es, das Fahrzeug an einem sicheren Ort zu parken und nachzusehen, ob man hinter sich eine Spur gezogen hat. Ist das der Fall muss sofort die Feuerwehr benachrichtigt werden. Diese will in der Regel den Fahrtweg wissen, den sie dann abfährt und nach einer Ölspur sucht. Dann sollte man die Polizei anrufen und melden, dass man eine Ölspur gezogen hat. Diese Meldung kann später wichtig sein. In dieser Zeit wartet man beim Auto auf die Ankunft der Feuerwehr.

Die Beseitigung der eigenen Ölspur kostet. Die Summe der Kosten ist abhängig von der Länge der Spur, der Kosten für das Ölbindemittel sowie die Bezahlung der Feuerwehrkräfte.

Vorteile der Meldung bei der Polizei

Man sollte die Ölspur der Polizei melden, die die Aussage schriftlich festhält. Das ist wichtig, denn wenn die Rechnung ins Haus flattert, kann man gegen die Gemeinde oder den Landkreis klagen, die bzw. der die Rechnung für den Feuerwehreinsatz stellt.

Das geht aber nur, wenn man nachweisen kann, dass ein Lack im Ölkanister durch Straßenschäden entstanden ist. Bei brüchigen Autoteilen oder Selbstverschulden wird man keinen Erfolg haben.

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