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Eine Geschichte mit Happy End: Goodyear

Die Goodyear Geschichte geht 150 Jahre zurück und zwar zu dem Zeitpunkt als Charles Nelson Goodyear das Material entdeckte, aus dem die Reifen von heute bestehen. Er vulkanisierte Naturkautschuk, was soviel bedeutet, dass er einen Weg erfand diesen natürlichen Stoff haltbar und fest zu machen. Der Erfinder von Reifen wollte jedoch nicht diese Autoteile herstellen, es ging ihm vielmehr darum wasserfeste Kleidung und Stiefel sowie Zelte zu erfinden, um die Goldsucher in den USA damit auszustatten.

Zuerst nahm niemand diesen Herrn und seine Idee ernst, so dass man über ihn in den Medien spottete. Auch für die Reifenherstellung wurde das Konzept erst nach seinem Tod benutzt. Ein wichtiger Meilenstein in der Goodyear Geschichte war die Anmeldung seines Patents 1844. Jedoch erkannte niemand den wirklichen Nutzen seiner Erfindung. Zudem war Charles in großen finanziellen Schwierigkeiten, da er die Materialkosten für seine Experimente mit Kautschuk nicht bezahlen konnte, was ihn öfters ins Gefängnis brachte. 1960 starb er an den Folgen seiner giftigen Versuche.

38 Jahre später gründeten zwei deutsche Einwanderer in den USA die Firma Goodyear. Sie nannten ihr Geschäft nach dem Erfinder von Gummi, um ihn die letzte Ehre zu erweisen, die er während seiner Lebenszeit nie erhalten hatte. Für Autofahrer steht die Reifenmarke Goodyear für Qualität und Langlebigkeit. Somit haben die Deutschen ein gutes Geschäft gemacht, als sie die Idee des Erfinders übernahmen, denn weltweit gibt es die Pneus zu kaufen. Die Goodyear Geschichte hatte zwar nicht für den Erfinder ein Happ End, jedoch für den größten Hersteller von Reifen.

Quellen: sueddeutsche.de, neues-deutschland.de
Bild: Bob Carney (Flickr)

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