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Die Sicherheitssysteme der Zukunft

Das sich die Sicherheitssysteme in Automobilen in den letzten Jahren stark verbessert haben, bedeutet für die kreativen Köpfe in den Entwicklungsabteilungen der Hersteller offensichtlich nicht, dass damit ausreichend Schutz gewährleistet wird. Da wird nämlich fleißig weiter gedacht und geforscht, um die Autos der Zukunft noch sicherer zu machen. Nachdem die Fahrgastzelle den Insassen bei einem Unfall mittlerweile großen Schutz bietet, liegt der Hauptaugenmerk der Entwicklung auf der Vermeidung von Gefahrensituationen.

Eine automatische Fußgängererkennung in die Fahrzeuge zu bringen, ist das Ziel einiger Hersteller wie Mercedes, Volvo und Audi. Dabei soll ein System die Umgebung vor dem Wagen während der Fahrt beobachten und analysieren. Fußgänger sollen erkannt werden, falls diese die Straße kreuzen. Das Sicherheitssystem würde dann die Reaktion des Fahrers übernehmen und den Wagen abbremsen, natürlich mit deutlich kürzerer Verzögerung. Volvo möchte ein solches System bereits im nächsten S60 anbieten, der bereits 2010 auf dem Markt kommt.

Eine weitere Technologie in Entwicklung ist die "Car-to-Car-Kommunikation". Mithilfe dieser Technik sollen Fahrzeuge Informationen untereinander austauschen und damit gewisse Risiken von den Straßen bannen. Ein denkbares Szenario hierfür ist der Autobahnstau hinter einer Kurve, vor dem andere Fahrer, die möglicherweise mit hoher Geschwindigkeit auf das Stauende zufahren, rechtzeitig gewarnt würden. Auch auf Kreuzungen könnten Kollisionen mit solchen Systemen vermieden werden.

Diese Entwicklungen versuchen Unfälle zu vermeiden, doch auch die Sicherheit im Falle eines Crashs soll weiter verbessert werden. Neue Ideen für den Airbag gibt es zum Beispiel einige. So könnten Luftkissen in den Sitzen die Passagiere in die Mitte des Fahrzeugs drücken und somit vom Gefahrenbereich weg bewegen. Zwischen Fahrer und Beifahrer sind auch Luftkissen denkbar, damit es zu keinen Verletzungen durch das Zusammenschlagen der Körper oder Köpfe kommen kann.

Quelle: n-tv.de
Bild: saikimecky (Flickr)

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