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Die Reise des Roboterautos

Die Idee, ein fahrerloses Auto zu entwickeln, entstand an der Universität Parma und diese schickt die Innovation in den nächsten drei Monaten auf eine Reise von Italien nach China, wie die Motor-News berichten. Insgesamt 13.000 Kilometer warten auf die sehr aufsehenerregende Konstruktion, die bald auf den Weg geschickt wird. Doch den langen Weg muss das Roboterauto nicht alleine machen, denn es werden zwei Testfahrzeuge losgeschickt, die elektrisch betrieben werden.

Warum es genau die Strecke sein muss, erklärt der Leiter des Projektes, welches sich mit den Gefährten ohne Fahrer beschäftigt: Die unterschiedlichen Klimazonen und Belastungen sollen beweisen, ob die Autos alltagstauglich sind. Elektronisch betriebene Autos könnten zum Beispiel in der Landwirtschaft genutzt werden, um Felder zu pflügen und somit den Menschen zu entlasten. Doch bis dahin wird es noch ein wenig dauern.

Ein fahrerloses Auto wird jeweils von einem Techniker begleitet, der im Notfall eingreifen kann. Zudem wird die Kolonne von einem weiteren Van begleitet. Die Fahrzeuge der Zukunft werden pro Tag weniger als durchschnittlich fünf Stunden unterwegs sein, denn ihre Akkus müssen mehrere Stunden aufgeladen werden. Außerdem muss auf der Teststrecke erstmal eine Steckdose gefunden werden, was sich an manchen Stellen als schwierig erweisen könnte. Auch mit Autopilot ist man für solche Fälle gewappnet, denn es sind noch benzinbetriebene Generatoren mit an Board.

Auch wenn die Reise für ein fahrerloses Auto und das Team gut ausgehen sollte, ist es dennoch ein weiter Schritt bis zur endgültigen Projektrealisierung, denn Bürokratie und Versicherungsfragen warten dann auf eine Antwort, wie die Motor-News informieren.

Quellen: spiegel.de, sueddeutsche.de
Bild: Florian Straub (Flickr)

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