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Die Reifen der Zukunft

Der Trend in der Automobilbranche, die Fahrzeuge der Zukunft so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten, zeigt sich auch in dem Versuch spritsparende Reifen zu entwickeln. Denn neben der Start-Stopp-Automatik, Gewichtreduzierung und neuen Motoren sind es die Pneus, die zu weniger Benzinverbrauch führen sollen. In den letzten Jahren sind der Reifenindustrie schon große Erfolge bei diesem Ziel gelungen. 20 Prozent Einsparung sind heute keine Seltenheit mehr. Bei Billigreifen kann man allerdings davon ausgehen, dass das nicht der Fall ist, was neben der Sicherheit ein weiteres Argument dafür ist, zu teueren Reifen zu greifen.

Dagegen sind die großen Reifenmarken wie Pirelli und Continental ständig dabei, ihre Rundstücke zu verbessern. Das ist auch gut so, denn Kraftstoff einsparen wird bei bewussten Fahrern immer mehr zum Thema und die Konkurrenz schläft nicht. Somit werden nicht nur immer mehr spritsparende Reifen benötigt, sondern auch Ideen und Konzepte, wie man den CO2-Ausstoß verringern kann. Desto weniger Rollwiderstand ein Rundstück hat, umso besser fließt er über die Straßen und trägt weniger zum CO2-Ausstoß bei. Schon in den 90er Jahren gab es die ersten Ansätze Reifen zu konzipieren, die Kraftstoff einsparen.

'Energy Safer' und 'Fuel Saver' heißen die runden Autoteile, die umweltbewusstes Fahren möglich machen. Die Hersteller bemühen sich, dass sparsame Reifen jedes Jahr zwei Gramm Benzin pro Kilometer einsparen. Doch die Reifenmarken wollen noch mehr reduzieren, was aber bedeutet, dass die Fahrzeuge schrumpfen müssen, damit man noch mehr Energie sparen kann.

Quellen: spiegel.de, autogazette.de
Bild: Michael Neukirchen (Flickr)

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