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Die Göttin der Oldtimer: Citroën DS

Am 6. Oktober 1955 schrieb ein französischer Autokonzern Geschichte als er seinen Citroën DS beim Pariser Autosalon vorstellte und noch am gleichen Tag 12.000 Kaufverträge für ihn abschloss. Insgesamt wurden 1,5 Millionen Expemlare verkauft. Einen bekannteren Citroën wie diesen gibt es nicht und viele Sammler wären stolz das Prachtstück in ihrer Sammlung zu haben.

Den Beinamen Göttin erhielt der Citroën DS durch das Kürzel. Wenn man dieses auf französisch ausspricht, entsteht das Wort Déesee, was übersetzt den Begriff ergibt. Auch von Pariser Berühmtheiten wurde das Fahrzeug als solches bezeichnet und weil es so gefeiert wurde, bekam es auch ein paar Rollen in Kinofilmen.

Auch als Citroën DS Cabriolet war er der totale Erfolg. 1962 rettete das Auto sogar dem Präsidenten von Frankreich, Charles de Gaulle, bei einem Attentat das Leben, da es auf Grund der Hydropneumatik auch mit drei Pneus weiterfahren konnte. International konnte der Autokonzern leider keine grossen Erfolge feiern, da der Wagen zu teuer verkauft wurde.

Dafür ist der Oldtimer ein wahrer Augenschmaus, wenn man ihn auf der Straße erblickt. Das konnte man vor kurzem wieder feststellen, als er seinen 50. Geburtstag feierte und die Fans sich in Paris trafen, um die Übriggeblienen der Göttinnen zu feiern. Die Kultautos erfreuen sich bei Sammlern grosser Beliebtheit und es wird immer schwerer die Limousine in einem guten Zustand zu bekommen. Wer Glück hat, findet einen gut erhaltenen Citroën DS im Internet, allerdings muss man für den Gebrauchtwagen einige Tausender hinlegen.

Quellen: n-tv.de, rp-online.de
Bild: Carlton Browne (Flickr)

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