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Der Renault Twingo Gordini

Was dem Mini ihr John Cooper, dem 500 der Abarth, das ist der Renault mit dem Gordini. Gordini steht für die hauseigene Tuningreihe bei Renault - ganz vorne steht dabei der Renault Twingo Gordini. Das erste Modell der Tuningreihe Gordini ist der Renault Twingo. Der Namenzusatz RS verspricht dabei mehr als nur einen Kleinwagen: Power, Agilität und Sportlichkeit.

Wie Mercedes mit Brabus und Opels Irmscher, so reiht sich auch Gordini in die Liste der markeneigenen Tuningserien. Anfang des kommenden Aprils kommt der kleine spritzige Renault Twingo Gordini RS auf den Markt. Besonders Sportbegeisterte, die sich die großen Rennwagen nicht leisten können, gehören zum Käuferkreis.

Nach dem Twingo soll der Mégane Gordini folgen, sagt Marketingvorstand Eric Zuber. Renault kommt es dabei primär auf das optische Revival an. Das Wiederbeleben der Traditionsreihe Gordini soll nicht durch die bloße Erhöhung der PS-Zahl eingeleitet werden. Im Gegensatz zur Konkurrenz kommt es Renault auf die optischen Werte der Gordini-Reihe an.

Amédée Gordini war ein absoluter Leistungsfanatiker, der bereits in jungen Jahren mit dem PS-Wahn angesteckt wurde. Früh arbeitete er an Autos und verbrachte die meiste Zeit in Werkstätten. 1925 gründete er die Tuningfirma Gordini und genoss rasch einen guten Ruf. Mit schier ungeahnten Fähigkeiten lockte Amédée auch noch die letzten PS-Reserven aus den Tuningobjekten heraus.

Seit 1969 gehört die Tuningfirma Gordini vollends zu Renault, blieb aber immer im Schatten des großen Konzerns. Nun, mit der Einführung des Renault Twingos Gordini RS soll sich die grundlegend ändern.

Quelle: spiegel.de
Bild: exfordy (Flickr)

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