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Der neue Golf 7 - Die Preise

Der neue Golf 7 ist da, Preise werden bekannt: Einstiegspreise von 18. 000 € bedeuten nicht gerade ein Schnäppchen, insbesondere für Einsteiger, aber immerhin heißt das auch, dass der neue Golf eigentlich günstiger ist, als der alte. Interessant sind in diesem Fall aber die Details, die es zu den Wagen jetzt gibt.

Was kann er?

Die Ausstattung des Golf ist serienmäßig schon nicht schlecht:

Easy-Entry-Sitze machen die Fahrt schon leichter, bevor sie überhaupt angefangen hat und der höhenverstellbare Fahrsitz erlaubt auch kleinen Menschen, ein Auto mit anderen zu teilen ohne Sitzkissen im Kofferraum aufbewahren zu müssen.

Aber nicht nur das Gesäß kann ruhig bleiben: Sorgen werden beruhigt durch sieben Airbags, die im schlimmsten Fall einspringen, genau wie eine Multikollisionsbremse den Fahrer im Falle eines Unfalls unterstützt, auch wenn er selbst nicht mehr bremsen kann.

Und zu guter Letzt ruht auch das Gewissen ein wenig besser, wenn Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus beim Spritsparen helfen. Diese Eigenschaften werden immer wichtiger bei neuen Autos und machen vielleicht etwas vom hohen Kaufpreis wieder wett.

Außerdem gibt es kleine Spielerein, die auch etwas längere Autofahrten angenehmer machen sollen: Eine Klimaanlage gehört schon fast standardmäßig zur Vorstellung des modernen Autofahrers, aber der Golf bietet auch ein gekühltes Handschuhfach.

In besseren Varianten bietet der Golf dann auch eine bequeme Ausstattung, die durch hochwertige Materialien punktet und für Bequemlichkeit sorgt. Ein Probesitzen wird allerdings empfohlen, um den Wert dieser Änderungen tatsächlich schätzen zu können. Wer beim Autofahren ans Musikhören gewöhnt ist, wird aber sowieso zur besseren Ausstattung greifen müssen, weil er nur so auch ein Radio bekommt.

Der neue Golf 7 und seine Preise werden also in Kombination mit der Ausstattung vor allem im Autohaus punkten.

Anständige Serienausstattung

Der Golf bringt von Haus aus eine anständige Serienausstattung mit und übertrumpft den Vorgänger deutlich. Für die Sicherheit sorgen sieben Airbags, die Electronic Stability Control (ESC) und eine neue Multikollisionsbremse. Sie bringt den Wagen zum Stehen, wenn der Fahrer nach einem ersten Aufprall dazu nicht mehr in der Lage ist. Für Bequemlichkeit gibt es immerhin Easy-Entry-Sitze beim Dreitürer und einen höhenverstellbarer Fahrersitz. Die elektronische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion macht das Anfahren leichter. Der Rekuperationsmodus und das Start-Stopp-System sorgen fürs Spritsparen, und die verzinkte Karosserie garantiert einen langen pickelfreien Glanz.

Wie der Vorgänger ist der Golf VII in den drei Ausstattungslinien Trendline, Comfortline und Highline zu haben. Trendline ist also die Grundausstattung, Comfortlinie markiert den empfehlenswerten Mittelweg, und in einem Highline-Golf kann es schon luxuriös werden. Was heißt das im Detail?

Selbst in der Trendline-Grundausstattung ist der Golf schon wohnlich. Wer nur kurze Strecken zurücklegt und nicht stundenlang im Auto sitzt, kann darin glücklich werden. Alle, die von einem älteren Kompaktwagen umsteigen, dürften über den gebotenen Komfort sogar erfreut sein. Gekühltes Handschuhfach, elektrisch verstellbare Rückspiegel, eine asymetrisch umklappbare Lehne der Rückbank, eine Funkfernbedienung, ein berührungsempfindlicher Bildschirm und eine manuelle Klimaanlage können sich sehen lassen, stellen in der Klasse aber auch keine Sensation da.

Alu-Felgen und ein einfaches Radio bekommt man allerdings erst in der Comfortline serienmäßig. Hier gibt es mehr Staufächer und schon einen griffigen Lederüberzug für Lenkrad und Schaltknauf. Vor allem aber wird die ganze Materialanmutung des Innenraums auf ein gehobenes Level gebracht. Das ist für das Wohlfühlen entscheidend und geht aber in den Auswahllisten unter. Um das zu beurteilen, muss man sich beim Händler in die unterschiedlichen Varianten setzen. Wer Wert auf weich unterschäumte Oberflächen, komfortablere Sitze und Ähnliches legt, ist hier richtig. Der Preisaufschlag liegt bei fairen 2000 Euro. Das ist der bessere Deal, als die einfache Trendline-Ausstattung mit einzelnen Posten aus der Extraliste aufzuwerten. Das lohnt sich nie.

Nochmals 1700 Euro extra werden für die Highline-Ausstattung aufgerufen. Hier gibt es Chromglanz und Pianolack satt, Sportsitze für den Rücken und kleine Lämpchen fürs Ambiente. Die Sitzbezüge sind auf Wunsch aus Alcantara, dazu kommen Xenon-Lampen, Nebelscheinwerfer und beheizte Sitze. Vom Qualitätsniveau her gibt es hier ein Erlebnis, das vor einigen Jahren nur in der Oberklasse angeboten wurde. Aber Vorsicht: Die Ausstattungspakete sind an standesgemäße Motoren gebunden. Der kleinesten Motor mit dem größten Luxus zu kombinieren, ist nicht vorgesehen.

Durchaus zu steigern

Die günstigste Ausgabe ist aber natürlich nicht das Ende der Preisstange: Der neue Golf 7 bietet steigende Preise - bis zu 36 000€ kann ein Autofreund hier leicht für das Lieblingsmodell ausgeben. Dann bekommt er aber auch eine Lederausstattung, Dieselmotor und automatischem Einparken - für alle Fans dieser neuen Funktion. Der Ipod-Adapter ist bei diesen Preisen für ein Auto fast schon eine Selbstverständlichkeit.

Spannendes zum neuen Golf.

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