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Der neue Autotrend: Replikas

Es zeichnet sich ein neuer Trend auf dem Automarkt ab, denn neugebaute Oldtimer, auch Replikas genannt, sind schwer angesagt. Besonders die alten Modelle der Wirtschafswunderjahre, die heute nur noch in begrenzter Zahl zu haben sind, sind sehr gefragt bei Oldtimer-Fahrern und -Liebhabern sowie Autofans. Ein weiterer Vorteil der nachgebauten Oldtimer ist, dass sich diese Neuwagen im Alltagsverkehr zugelassen sind, energiesparend sind und man keine Sorge vor Beulen und Unfällen haben braucht, da sie nicht einen Millionenwert haben.

Ein beliebter Oldtimer ist der Porsche 550 Spyder, der in den 50er Jahren nur 90 Mal produziert wurde und ist der teuerste Oldtimer der Welt. Das deutsche Unternehmen Classic Cars, das die Autos aus Brasilien importiert, hat sich auf dieses Replika spezialisiert. Den Neuwagen gibt es ab 18.000 Euro zum selber Bauen oder komplett für 29.000 Euro. Da für den Motor und Achsen Autoteile des VW-Käfers eingesetzt wurden, ist die Beschaffung von Ersatzteilen sehr leicht. Die Karosserie des Replika besteht aus Kunststoff.

Eine andere Firma, Superforamce, stellt andere nachgebaute Oldtimer her, vor allem den Ford GT 40 und die AV Cobra. Über den Importeur GT Classics kann man die Neuwagen auch in Deutschland erhalten. Auch sie sind mit neuen Motoren ausgestattet und somit alltagstauglich. Jedoch sind die Preise etwas höher: Die Cobra ist ab 75.000 Euro, der Ford ab 120.000 Euro erhältlich. Der Trend mit den vergangenen Fahrzeugen ist schwer im Kommen, denn immer mehr Unternehmen steigen in das Geschäft ein. So wird man bald mehrere Neuwagen auf den Straßen entdecken, die eigentlich neugebaute Oldtimer sind.

Quellen: fr-online.de, auto-motor-und-sport.de
Bild: Joe Cheng (Flickr)

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