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Der Mini feiert Geburtstag

Die neueste Version vom britischen Kleinwagen Mini lässt kaum noch erahnen, welch verwachsene und traditionelle Geschichte hinter dem kleinen Stadtflitzer steckt - wie der Käfer in Deutschland, die Ente in Frankreich oder der Cinquecento in Italien, so verkörpert das englische Pendant noch immer Stil, Tradition und Kult auf kleinstem Raum.

Kaum ein anderes Auto strahlt mehr Charme aus, als der Mini. Dabei ist der Kleine vor 50 Jahren auf einer Papierserviette entstanden. Sir Alec Issigonis entwarf im Jahr 1959 den quermotorisierten Kleinwagen mit 10 Zoll großen Felgen, einem kurzen Karosserieüberhang und konnte die Fahrzeuglänge dadurch auf knapp 3 Meter reduzieren. Keiner malte sich damals den heutigen Erfolg des Minis auch nur annähernd aus. Mit den Erfahrungen von John Cooper und seinem A-Serien Motor konnte der Mini Cooper bald auch in einer leistungsgesteigerten Version verkauft werden.

Bei den Feierlichkeiten in Silverstone zum 50. Geburtstag, kamen viele berühmte Persönlichkeiten zusammen. Neben Mary Quant und Rauno Aaltonen sprach auch Sir Alec Issigonis zum Publikum - "der Mini soll luxuriöser werden". Dabei war der Ur-Mini alles andere als luxuriös - der 34 PS starke Frontantrieb, die 496 Pfund Anschaffungskosten, eben das ganze Konzept des Ur-Minis war, im Gegensatz zum heutigen Modell, auf Ökonomie ausgelegt. Es ist nur all zu verständlich, dass die Designer des heutigen Minis die puristische Formsprache des Minis erhalten wollen.

Wer Mini fährt, der fährt ein Stück Kulturgeschichte und kann sich in eine Reihe mit den Beatles (Magical Mystery Tour), Rowan Atkinson (Mr. Bean), Samuel L. Jackson (The 51st Stage) oder Matt Damon in "Die Bourne Identität" stellen.

Quelle: bild.de
Bild: .:Siddhartha:. (Flickr)

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