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Der Lappen ist weg: Neue Reglung zum Führerscheinentzug

Noch gibt es die Reglung nicht, doch wenn es zukünftig zu Führerscheinentzug bei Diebstahl oder Körperverletzung kommen soll, so wie es die Motor-News berichten, müssen sich einige Leute umschauen. Denn so eine Strafe kann richtig wehtun, besonders wenn man bei dem Delikt nicht damit rechnet, dass der eigene Führerschein entzogen wird. Bis jetzt haben die Justizminister der Länder noch keine endgültige Entscheidung getroffen, doch die neue Reglung zum Führerscheinentzug könnte schon bald in Kraft treten.

Die Idee hinter dem Führerscheinentzug bei Diebstahl oder Körperverletzung ist, dass ein Entzug des Führerscheins eine deutlich spürbare Strafe ist, besonders für Täter, für die eine Geldstrafe zu niedrig und eine Haftstrafe zu hoch wäre. Durch das Fahrverbot wäre der Täter in seiner Bewegungsfreiheit innerhalb der Gesellschaft eingeschränkt und somit hätte diese Strafe ihre Wirkung. Generell sprachen sich die Politiker zu dem Konzept sehr positiv aus. Auch sieht man im Jugendstrafrecht die Möglichkeit, eine pädagogische Maßnahme zu erzielen, die die Jugendlichen nicht vergessen werden, denn in jungen Kreisen gelten Autos und Motorräder als angesagte Statussymbole.

Verkehrsdelikte, die mit einem Fahrverbot bestraft werden, verfolgen bei Jugendlichen dieselbe erzieherische Maßnahme. Einen Einwand gibt es allerdings, denn die Personen, die keine Fahrerlaubnis besitzen, werden bei der Strafverteilung benachteiligt. Derzeit soll das Fahrverbot, ähnlich wie bei den Strafen bei Verkehrsdelikten, auf sechs Monate begrenzt werden. So kann man nur hoffen, dass der Führerscheinentzug bei Diebstahl nicht nur die Jugend zur Vernunft bringt sondern auch die Zahl der Straftaten auf Grund der neuen Reglung fallen wird.

Quellen: spiegel.de, focus.de
Bild: Rainer Sturm (Pixelio)

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