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Der Fiat 500 Cabrio

Der Fiat 500, von den Deutschen liebevoll "Schinkischento" genannt, ist ein echtes Kultauto. Früher als "Elefantenrollschuh" verspottet und nur von Liebhabern mediterraner Ingenieurskunst gefahren, hat er sich im Laufe der Jahrzehnte als festes Mitglied auf dem Markt der Kleinwagen etablieren können. Fiat hat den Kleinsten auch kontinuierlich weiterentwickelt, und nun sogar mit dem Fiat 500C ein Cabriolet herausgebracht.

Dabei war es den Turiner Designer offensichtlich sehr wichtig, die Vorlage des 500C, den normalen 500 als Limousine eben, möglichst genau zu zitieren und damit sein Äußeres im Großen und Ganzen unverändert zu lassen. Folgerichtig bleibt der Dachaufbau stehen, wenn das Verdeck geöffnet wird. Das Dach ist ein Stoffverdeck, welches sich auf Knopfdruck elektrisch von der Windschutzscheibe bis zum Kofferraumdeckel zurückschiebt.

Für einen Aufpreis von 2 800 Euro ist dieses Faltdach zu bekommen. Der 500C ist mit 40 Kilogramm etwas schwerer, als sein Bruder mit dem festen Dach, was an den zusätzlichen Versteifungen liegt, die man zum Beispiel an den vorderen Dachträgern eingebaut hat. Das Kofferraumvolumen fällt etwas geringer aus, allerdings in vernachlässigbarer Größenordnung von 3 Litern.

Das Dach produziert auch bei höheren Geschwindigkeiten kaum störende Windgeräusche, und auch auf die Festigkeit der Karosserie hat es keinen negativen Einfluss, verhält sich der Wagen doch auch auf unebenem Gelände fast so wie die Limousine. Um den Wagen so richtig mit Schwung zu bewegen, muss sich der Motor in höheren Drehzahlbereichen bewegen, in den unteren beschleunigt er recht träge. Ein 1,4 Liter-Benzinmotor versorgt das Fahrzeug mit 100 PS Leistung, die für einen flotten Fahrspaß sorgen und dabei dennoch den Verbrauch nicht zu hoch schnellen lassen.

Quelle: auto-motor-und-sport.de
Bild: E|...| (Flickr)

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