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Das GPS hat Geburtstag

Zum 10-jährigen Geburtstag von GPS gibt es eine lange Geschichte, denn dieses System wurde ursprünglich nicht als Autozubehör gedacht, sondern diente beim Militär dazu, um Flugzeuge genauer zu bestimmen. 1983 wurde es dann vom amerikanischen Präsidenten Reagan für den zivilen Gebrauch freigegeben. So zog das GPS System in die Luftfahrt und in den Schiffsverkehr ein. In diesen Jahren konnte man Objekte bis zu 100 Meter genau lokalisieren. Im Jahre 2000 war es dann möglich die Ortsbestimmung auf etwa 10 Meter genau festzulegen. Damit war der Weg frei für eine massenhafte Nutzung.

Allerdings musste die Geschichte von 10 Jahren GPS auch einige Hürden meistern. Die Lokalisierung und die Kartenabbildung klappte schon gut, allerdings fehlte noch die Routenberechnung. 1990 kam die erste GPS-gestützte Routenberechnung heraus. Somit war der Weg geebnet für Navigationssysteme und der Markt für diese schlauen Helfer im Straßenverkehr explodierte. Anfangs waren die Systeme noch sehr unhandlich und wurden mit einem großen Kabelgewirr und per Saugnapf an der Frontscheibe befestigt. Mittlerweile verfügen Fahrzeuge über ein Navi Programm, welches die Routenplanung integriert und die sehr benutzerfreundlich gestaltet sind.

Außerdem können solche Programme auf das eigene Smartphone runtergeladen und dann für die Streckenplanung genutzt werden, wobei hierfür eine Halterung nötig ist. Die größte Neuheit ist die Standorterkennung per Satellit, die es möglich macht, die Position des eigenen Autos zu ermitteln, wenn es beispielsweise gestohlen wurde.

Die Geschichte 10 Jahre GPS hat viel zu erzählen und zeigt, wie aus einer unglaublichen Idee ein Erfindung wurde, die nun als Autozubehör das Leben vieler Fahrer vereinfacht.

Quellen: sueddeutsche.de, zeit.de
Bild: Kevin Galens (Flickr)

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