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Biken mit Stil: Chopper Motorräder

Chopper Motorräder sind seit dem Film Easy Rider aus dem Jahr 1969 nicht nur in Amerika sehr beliebt. Die stylischen Zweiräder, die das Lebensgefühl von Freiheit vermitteln, kommen allerdings ursprünglich aus den USA und der Erfolg beginnt etwa 20 Jahre vor dem Film-Durchbruch.

Ursprünglich hießen die Bikes, meistens von der bekannten Marke Harley Davidson hergestellt, Bobber. Ihr Markenzeichen war, dass alles von den Motorrädern abmontiert wurde, was unnötig war. Dazu gehörten Schutzbleche sowie Beifahrersitze. Ein weiteres Merkmal der Räder ist, dass das Vorderradschutzblech nach hinten gedreht und dann ans Hinterrad montiert wird. Der Effekt dieses Eingriffs ist, dass die Maschine dadurch leichter wird, denn sie fährt nur mit einem Schutzblech.

Das hat aber auch den ästhetischen Effekt, dass das Vorderrad frei liegt. Darauf hin wurde ein weiteres Stilelement von den Sportmotorrädern übernommen: Der Radstand zwischen Vorderrad und Maschine wurde erweitert, was man von den sportlichen Drag Bikes abschaute. Diese Veränderung hat allerdings den Nachteil, dass Kurven wesentlich schwieriger gefahren werden können. Doch das nimmt man in Kauf, denn das Design sieht einfach cool aus. Ein weiteres Merkmal der Chopper Motorräder ist der hohe Lenker und die Fußrasten, die weit nach vorne stehen und ein lässiges Sitzgefühl herbeiführen.

Bei den Choppers gibt es viele Modellierungen. Dazu gehört beispielsweise die Schwedenchopper, die sehr puristisch gestaltet ist, da auf alle möglichen Motorradteile verzichtet wird. Die Softchopper ist ein Versuch, diesen Motorradtypen zu kommerzialisieren und stadttauglich zu machen. Besonders japanische Konzerne versuchten normale Zweiräder mit Chopper-Merkmalen auszustatten. Der größte Hersteller für Chopper Motorräder ist Harley Davidson, denn sie stehen für ein individuelles Design und Originalität.

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