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Chinesische Autohersteller probieren nochmal Export in Europa

Chinesische Autohersteller haben hierzulande schon einige Niederlagen erleben müssen. Doch jetzt berichten die Motor-News von einem weiteren Versuch, die ausländischen Autos bei uns zu Lande zu etablieren. Das Risiko gehen Jiangling und BYD ein, die beide keine guten Erfahrungen in der Bundesrepublik gemacht haben. Der Geländewagen Landwind fiel 2005 durch den ADAC Crashtest und der BS6 erhielt nur einen Stern von insgesamt Fünf. Chinesische Fahrzeuge in Deutschland versuchen nun fünf Jahre später eine andere Strategie.

Mit umweltfreundlichen Automobilen möchte man die Interessenten locken. Doch nicht nur Deutschland wird Zeuge des erneuten Versuchs in Europa Fuß zu fassen. Chinesische Autohersteller haben die ersten Neuwagen in Holland bei den Händlern untergebracht. Belgien und Italien sollen folgen. Die Neuwagen haben auch schon die ersten TÜV Tests durchfahren, allerdings gibt es bis jetzt noch keine Ergebnisse. Ein neuer Export Versuch des Wirtschaftsriesen war abzusehen. Als das Unternehmen Geely Volvo aufkaufte, war das schon der erste Schritt in Richtung Europa und weitere Schritte folgten.

Zudem handeln die chinesischen Hersteller mit einem ungemeinen Ergeiz, Spitzenautos herzustellen und ein starker Konkurrent zu sein, der die herrschenden Sicherheits-, Umwelt- und Komfortstandards genauso anbietet wie die einheimische Industrie. Auf dem Automarkt China funktioniert dieser Ergeiz auch besonders in Hinblick auf alternative Modelle und den Luxusmarkt. Derzeit werden mehr Autos als je zuvor verkauft. Ob Chinesische Fahrzeuge in Deutschland unters Volk gebracht werden können, hängt von dem Händlernetz ab, was gerade aufgebaut wird. Wie Autohersteller aus China dann beim Bundesbürger ankommen, wird man in der nächsten Zeit in den Motor-News verfolgen können.

Quellen: faz.net, focus.de
Bild: Roger Wo (Flickr)

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