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Busführerschein Kosten - Übernahme durch Arbeitsagentur bei Umschulung prüfen lassen

Seit wenigen Jahren ist Busfahrer ein Ausbildungsberuf. Vorher reichte es für eine Anstellung aus, einen Busführerschein zu besitzen. Die Busführerschein Kosten sind nicht gering. Sie muss man unter Umständen selbst tragen. Im Rahmen einer Ausbildung zum Berufskraftfahrer oder einer Weiterbildung nach Arbeitslosigkeit werden die Kosten für einen Busführerschein entweder vom Ausbildungsbetrieb oder der Arbeitsagentur übernommen.

Gewerblicher Personenverkehr unterliegt EU-Regelungen

Wer einen Busführerschein machen möchte, muss bereits im Besitz eines Führerscheines der Klasse B sein und vor dem Prüfungstag ein Mindestalter von 21 Jahren erreicht haben. Um gewerblich in der Personenbeförderung arbeiten zu können, reicht ein Busführerschein allein nicht mehr aus. Seit September 2008 müssen Busfahrer eine berufliche Weiterbildung absolvieren. Für Berufsanfänger beziehungsweise Berufsumsteiger gibt es die Möglichkeit der beschleunigten Grundqualifikation.

Ohne diesen Abschluss dürfen keine gewerblichen Fahrten im Personenverkehr gemacht werden. alle fünf Jahre sind gesonderte 35 Stunden Weiterbildung zu besuchen. Wer rein privat einen Bus fährt, darf das mit dem normalen dafür geeigneten Busführerschein. Wer die vom Gesetzgeber geforderte Weiterbildung erfolgreich absolviert hat, erhält einen Eintrag in seinen Kartenführerschein. Gemeint ist hier die Kennzahl 95, welche europaweit gilt.

Die Busführerschein Kosten hängen vom jeweiligen Typ Führerschein ab. Unterschiede bei den Busfährerscheinen zeigen sich, indem der Führerscheininhaber berechtigt ist, mehr (Klasse D) oder weniger (Klasse D1) als 16 Personen mit einem Bus befördern zu dürfen.

Die Gesamtkosten für einen Busführerschein setzen sich aus einer Grundgebühr, Kosten für die theoretische und praktische Ausbildung sowie Prüfungsgebühren zusammen. Für den Busführerschein Klasse D muss man 250 Euro Grundgebühr, 600 Euro Prüfungsgebühren sowie 70 bis 80 Euro je Fahrstunde rechnen. Hinzu kommen weitere Kosten für bestimmte Lehrmaterialien (Bücher, Erste-Hilfe-Kurs).

Mit Einstellungsgarantie Kostenübernahme erwirken

Ein Führerschein, egal welcher Klasse, kostet Geld. Wer nicht über entsprechende finanzielle Mittel privat verfügt, muss sich auf die Suche nach einem Sponsor machen. Die Busführerschein Kosten werden unter Umständen im Rahmen einer Umschulung vom Arbeitsamt übernommen. Hier muss der Langzeitarbeitslose seinem Betreuer eine Einstellungsgarantie eines späteren Arbeitgebers vorlegen. Dabei geht es allerdings nicht nur um einen Busführerschein. Damit verbunden ist eine mehrmonatige Ausbildung mit Abschluss.

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