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Endlich Geld sparen: Billigste Benzinpreise auf Handy und Smartphone ab 2013

Jetzt ist Schluß. Ein Gesetzesentwurf möchte es möglich machen, dass die günstigsten Benzinpreise auf Handy oder Navigationsgerät angezeigt werden. So können Autofahrer immer die günstigste Tankstelle in ihrer Nähe finden und bares Geld sparen. Das neue Gesetz soll Anfang 2013 in Kraft treten. Bis dahin muss der Arbeitskreis Wirtschaft und Technologie der Bundesregierung die formalen Gegebenheiten klären.

Neues Geld soll für mehr Wettbewerb sorgen

Die FDP aber auch CDU und CSU haben sich für das Transparenzgesetz stark gemacht. Technisch gesehen sollen die Preise, die täglich der Markttransparenzstelle gemeldet werden, im Internet publiziert werden. Anhand von Apps und anderen Internetdiensten gelangen dann die Benzinpreise auf Handy, Navigationsgerät und Smarthphone.

Autofahrer begrüßen die Idee, denn die Preise für Diesel und Benzin liegen 2012 auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren. Somit wächst auch der Druck auf die Regierung. Immer mehr Autofahrer, aber auch die Industrie beschwert sich über die Zurückhaltung der Regierung in das Benzinpreis-Problem.

Auf den Druck reagiert zu erst Philipp Rösler der FDP, der die Mineralölkonzerne strenger kontrollieren möchte, um den Preisanstieg für Benzin besser regulieren zu können. Durch die Erschaffung einer Markttransparenzstelle, an die die Konzerne, die Händler und Tanksstellen die Preise melden. Die Stelle analysiert die Daten und veröffentlicht die billigsten Preise. Dadurch sind Tanksstellen gezwungen, die Preise niedrig zu halten, um keine Kunden zu verlieren.

Der Wettbewerb wird ansteigen und sich die Preise für die Rohstoffe neutralisieren. Allerdings befürchten Kritiker des neuen Gesetzes, dass die Tanksstellen daran leiden würden. Sie kaufen das Benzin teuer ein und müssen es günstiger weiter verkaufen. Als Einspruch sehen die Experten, die an dem Gesetzesentwurf gearbeitet haben, dass die Tanksstellen mehr Druck an die Händler und Mineralölkonzerne weitergeben müssten.

Jetzt schon Gratis-App nutzen

Auch jetzt schon findet man Hilfen, wie man günstige Benzinpreise auf Handy oder Navigationsgerät erhält. Beispielsweise gibt es die Gratis-App 'Mehr-tanken', die die besten Preis ermittelt. Diese Apps sind ein guter Anfang. Allerdings können sie nicht garantieren, dass die Aussagen auch wirklich stimmen und es nicht noch ein besseres Preisangebot gibt. Mit einer Markttransparenzstelle wäre dieses Problem gelöst.

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