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Beleidigung am Steuer ist teuer!

Beim Autofahren kann man schnell in eine Stresssituation kommen, jedoch sollte man bei Beleidigungen am Steuer aufpassen, denn die Ratgeber prophezeien hohe Bestrafung bei harten Worten. Selbst schon das bekannte S-Wort sowie abfällige Handzeichen und Beschimpfungen können im Schwerstfall einige Tausend Euro kosten. Der juristische Hintergrund ist der, dass man mit Beleidigungen am Steuer die andere Person missachtet und ihre Ehre angreift. So kann es zu hohen Strafen bei Beleidigungen kommen.

Das Strafgesetzbuch schreibt sogar im Paragraph 185, dass solche Verächtlichkeiten mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe belegt werden können. Doch nicht nur die Freiheit leidet bei unkontrollierten Wutausbrüchen sondern auch der Geldbeutel. Schimpfwörter und Beschimpfungen anderer Verkehrsteilnehmer mit Tiernamen können schon mal um die 2500 Euro kosten. Die Geldstrafe für Stinkefinger-zeigen liegt zwischen 600 und 4000 Euro. Wer sich mit der Polizei anlegt, wird bei der Gerichtsverhandlung kein leichtes Spiel haben, denn die Beleidigung von Ordnungshütern ist bei den Richtern sehr unbeliebt. Da man indirekt den Staat beschimpft, wird die Anzeige und Strafe sehr hoch ausfallen, also ist Zurückgehaltenheit bei der Beschimpfung von Polizei angesagt!

Jedoch richtet sich die Strafe in den meisten Fällen auch nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters. Wer allerdings kein Geld hat, kann seine Strafe auch absitzen. Des Weiteren sollte man wissen, dass Beleidigungen auch im Ausland ihre Folgen haben. Zudem haben bestimmte Gesten eine andere Bedeutung, was sehr schnell zu Problemen führen kann. Der Ratgeber empfiehlt immer ruhig und gelassen zu bleiben, so dass es erst gar nicht zu Beleidigungen am Steuer kommt.

Quellen: news.de, focus.de
Bild: Cory Doctorow (Flickr)

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