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Bald mehr Fernlinienbuse auf Deutschlands Straßen?

Die Gesetzesänderung für den Fern-Busverkehr soll den Markt liberalisieren und somit die Nutzfahrzeuge für Reisende noch attraktiver machen, denn bisher können die Fernbusse nur in einer Hauptstadt eines Bundeslandes starten und enden. Das hält viele Leute ab, dieses Transportmittel zu benutzen, obwohl es günstiger ist als die Deutsche Bahn. Wenn die Neuregelung Fernbusse nun ab 2011 zulässt, dass diese auch in kleinen Städten abfahren oder ankommen dürfen, würde das mehr Reisende anlocken.

1934 wurde die Restriktion erlassen, die den Fernlinienbusverkehr einschränkte. Da der Staat viel Geld in das Schienennetz investierte, sollte auch nur dieses benutzt werden. Doch nun soll sich das mit der Gesetzesänderung für Fern-Busverkehr ändern. Allerdings spricht man auch von einer Busmaut. Wie dieses Thema ausgeht, ist bisher noch ungewiss, wobei die Chancen hoch stehen, dass eine Gebühr eingeführt wird, um die Kosten, die bei der Entstehung der Bundesstraßen entstehen, zu decken. Das würde bedeuten, dass die Reisepreise mit einem Fernlinienbus ansteigen, was aber nicht heisst, dass man das Preisniveau der Bahn erreicht.

Auf jeden Fall bringt die Neuregelung Fernbusse für den Verbraucher Vorteile. Dieser muss nicht selber fahren und ist sicher unterwegs, denn die Unfallrate bei Bussen hat abgenommen. Auch in Sachen Umweltfreundlichkeit beim Reisebusverkehr gibt es nichts zu meckern, denn der Verbrauch der neuen Nutzfahrzeuge hat abgenommen. Zudem würden weniger Menschen alleine im eigenen Pkw reisen. So kann man hoffen, dass die Gesetzesänderung für Fern-Busverkehr den Wachstum der Reisenden, die sich für die umweltfreundlichen Nutzfahrzeuge entscheiden, fördert.

Quellen: sueddeutsche.de, welt.de
Bild: Felix O (Flickr)

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