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Autoversicherung will nicht zahlen - Gegen unbegründete Zahlungsverweigerung vorgehen

Ist ein Schaden am Auto entstanden, wendet man sich je nach der Art der Schadensverursachung an die eigene oder fremde Autoversicherung. Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass die Autoversicherung für versicherte Schäden aufkommen wird. Die Abwicklung läuft sehr oft problemlos. Doch in einigen Fällen heißt es auch zum Ärger der Versicherten, die Autoversicherung will nicht zahlen.

Kfz-Versicherungsverträge decken nicht alle erdenklichen Risiken ab

Versicherungsverträge werden im Allgemeinen in der Hoffnung unterzeichnet, dass es im Falle eines Schadens schnelle Hilfe gibt. Doch immer öfters wenden sich Kunden an Verbraucherschützer, denn sie haben ein Problem, ihre Autoversicherung will nicht zahlen. Wer eine Kfz-Versicherung abschließt, ist meist der Meinung, für alle erdenklichen Situationen gut geschützt zu sein.

Vom Prinzip her lassen sich mit den meisten Policen diese Vorstellungen verwirklichen. Doch Versicherte sollten immer auch die Grenzen des Versicherungsschutzes kennen. Nicht einmal mit den sogenannten Rundum-Sorglos-Paketen kann ein lückenloser Versicherungsschutz für jegliche Umstände in Anspruch genommen werden. Wenn die Autoversicherung nicht zahlen will, handelt es sich oft für den Kunden um den schlimmsten annehmbaren Fall.

Im Bereich der Autoversicherung gibt es für eine Zahlungsverweigerung einer Versicherungsgesellschaft üblicherweise drei wesentliche Ursachen. Zu nennen sind hierbei Vorsatz sowie grobe Fahrlässigkeit. Auch wenn eine bestimmte Leistung nicht Bestandteil des Vertrages ist, wird es nicht zu einer Zahlung kommen. In all diesen Fällen bleibt der eigentlich Versicherte auf den Kosten sitzen.

Das wird nicht in jedem Fall die ganzen Kosten betreffen, für einen Teil gilt es immer. Wer sich mit den Bedingungen seiner Autoversicherung vor Abschluss des Vertrages auseinandersetzt, dem bleibt die Zahlungsverweigerung erspart. Zumindest ist diese in dieser Form eingeplant. Versicherte müssen sich an die Spielregeln halten, denn bei Alkohol, Drogen und Vorsatz bleibt der Versicherte auf dem Schaden sitzen.

Beschwerde einlegen oder Schlichtungsverfahren anstrengen

Die Autoversicherung will nicht zahlen oder sie zögert die Regulierung zu sehr hinaus und der Versicherte fühlt sich im Recht, was kann er tun? Meist wird die Versicherung fehlenden Versicherungsschutz oder eine komplizierte Abarbeitung des Falles als Grund angeben. Der Versicherte sollte seine Police noch einmal genau prüfen, ob der Schaden versichert ist. Als nächstes sollte man eine Beschwerde einlegen und sich eine Stellungnahme zum Sachverhalt ausbitten.

Hat das keinen Erfolg, hilft meist nur das Anrufen eines unabhängigen Ombudsmannes. Der darf Streitfälle mit einem Wert unter 10.000 Euro schlichten. Das Schlichtungsverfahren ist in jedem Fall billiger, als wenn man für ein langwieriges Gerichtsverfahren einen Anwalt einschalten muss.

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