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Autoreifen: Welche Marken sind die Besten?

Für den Normal-Autofahrer ist das Reifenlabel eigentlich völlig egal, er ist nur froh, die Pneus zu haben und fährt sein Pkw damit über die Straßen. Doch bei genauerer Betrachtung macht es schon einen Unterschied, welche Reifen man fährt, und damit dies deutlich wird, nennen wir hier die besten Reifenmarken und deren Vorteile.

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Drei Kategorien

Die Normen bei der Herstellung der Reifen sind zwar standardisiert, trotzdem werden immer wieder große Unterschiede deutlich. Die wirken sich dann auf Bremsweg, Lenkverhalten und Kraftstoffverbrauch bis zur Geräuschentwicklung sowie der Verschleißfestigkeit aus. Insgesamt lassen sich Autoreifen in drei Kategorien einordnen: Premiumsegment, Markenreifen und günstige Produkte.

Die besten Marken

Wer die besten Reifen fahren möchte der muss im Bereich Premium etwas tiefer in die Tasche greifen. Die besten Reifenmarken sind Pirelli, Continental, Bridgestone, Micheline und Goodyear. Aus Finnland und Japan gesellen sich außerdem zwei Marken dazu, die offiziell zwar nicht zur obersten Kategorie gehören, aber qualitätsmäßig längst gleichgezogen haben. Die Marken heißen Nokian und Yokohama. Wer sein Motorrad mit guten Pneus ausstatten möchte, der sollte auf die Marke Metzeler zurückgreifen. Diese gehört zu Pirelli.

Markenreifen

Es muss aber nicht immer das Teuerste sein, um Qualität auf den Asphalt zu bringen. Auch Markenreifen wie etwa von Vredestein oder Hancook sind empfehlenswert. Dazu haben die besten Firmen oft auch Zweitmarken, wie etwa Fulda von Goodyear. Außerdem ist zu beachten, dass jeder Hersteller seine Reifen ständig weiterentwickelt. Wer also jedes Jahr neue Reifen kauft, ist immer auf dem neuesten Stand und verbessert das Fahrverhalten seines Autos stetig. Die Reifentest vom ADAC oder von Zeitschriften wie Auto Bild geben darüber Auskunft, was gerade ganz oben in der Liste steht.

Günstige Marken

Auf für wenig Geld lassen sich inzwischen ordentliche Reifen erstehen. Marken wie Kumho, Falken oder Toyo tun sich dabei besonders hervor. Es handelt sich dabei um Fabrikate aus Asien, die nun den Weltmarkt erobern wollen. Aus Italien kommt außerdem noch die Marke Marangoni daher. Dennoch ist bei diesen Reifen im Vergleich mit den besten Marken schon ein hoher Qualitätsverlust zu beanstanden. Der Bremsweg ist länger, das Aquaplaningverhalten eher schlecht und es wird viel mehr Benzin verbraucht. Wer also mehr Geld ausgibt, spart auf längere Sicht Geld. Dennoch gibt es auch immer wieder überraschend gute Reifen unter den Billiganbietern. Hier sollten Tests und Expertenmeinungen beim Kaufentscheid mit einbezogen werden.

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