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Autodiebstahl in Deutschland hat abgenommen

Die Motor-News bringen erfreuliche Nachrichten, denn der Autodiebstahl in Deutschland geht laut den neusten Zahlen zurück. Allerdings steigt dafür das Geschick der Diebe, die mit innovativer Technik zu Gange sind. 2009 waren es nur noch 18.215 Fahrzeuge, die gestohlen wurde. 1993 war es eine Zahl von 105.543 Pkws. Die Entwicklung geht zugunsten der Wegfahrsperre, die beim Thema Autodiebstahl Vorbeugung ein wichtiger Punkt ist. Doch weiterhin treiben die Langfinger ihr Unwesen und dabei benutzen sie keine Kleiderbügel mehr, um ein Fahrzeug aufzubrechen.

Organisierte Banden haben Werkzeuge entwickelt, mit denen sie besonders Luxusschlitten klauen. Diese werden dann in Verstecke gebracht, zerlegt und die Teile ins Ausland exportiert. Diebstahl Schutz ist heutzutage schwerer, da die Klauer mit besonderer Technik wie Elektro-Bauteile und Laptops arbeiten. Damit knacken sie die Automatik des Wagens und können somit die Wegfahrsperre deaktivieren. Diese Geräte findet man in fast jeder Werkstatt, was das Vorgehen gegen den Autodiebstahl in Deutschland erschwert. Zudem sind die Tricks der Autodiebe sehr ausgefuchst, da sie organisiert vorgehen und alles sehr gut planen.

Doch was bedeutet das für die Besitzer, wenn in fünf bis sechs Minuten der eigene Wagen vor der Haustür verschwinden kann? Neben der Wegfahrsperre sollte man zu anderen Maßnahmen wie Navigationsgeräte greifen, die den Pkw orten. Die Tipps gegen Autoknacker raten auch, den Wagen nicht auf offener Straße stehen zu lassen, sondern in einer Garage zu parken. Eine spezielle Alarmanlage kann auch gegen das Entwenden helfen. Wer solche Mittel einsetzt wird weder in der Statistik der Autodiebstähle in Deutschland noch in den Motor-News auftauchen.

Quellen: spiegel.de, autobild.de
Bild: IZATRINI.com (Flickr)

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