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Auto Tuning für kleines Geld

Tuning am eigenen Auto zu betreiben, ist für viele ein schönes Hobby. Zwar hat die Abwrackprämie vielen alten Autos das Leben gekostet, doch fahren noch immer unzählige Gebrauchtwagen über unsere Straßen. Und aus manchen dieser Wagen haben die Besitzer mit viel Liebe und manchmal sogar für kleines Geld echte Schmuckstücke gebastelt.

DasTuning ist sehr beliebt in Deutschland, das Geschäft floriert nach wie vor. Wichtigster Kaufgrund ist dabei wohl der Trend zur Individualisierung. Die Tuner möchten erreichen, dass sich ihr Wagen von den anderen abhebt. Für den Wiederverkaufswert muss das allerdings nicht immer von Vorteil sein. Klar, wenn man das Auto nach ganz eigenen Vorstellungen umbaut, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass jemand anderes genau diese Vorstellungen teilt.

Der Großteil der Tuner gibt zwischen 1000 und 5000 Euro für die Veredlung des geliebten Autos aus. Besonders beliebt sind Sportreifen in Kombination mit sportlichen Felgen. Mit rund 1000 Euro ist man hier dabei. Dazu passend kann man mit neuen Sportfedern den Wagen tiefer legen, was mit etwa 150 Euro recht günstig zu bewerkstelligen ist. Dieses ist quasi der Standard unter den Tuning-Fetischisten, danach teilen sich die Vorlieben auf.

Mancher richtet sein Tuning-Augenmerk auf den Innenraum, zum Beispiel mit einer üppigen Musikanlage, andere wiederum motzen das Äußere mit Spoilern oder Seitenschwellern weiter auf. Auch beliebt ist eine Sportauspuff-Anlage für den Extrakick an Leistung und einen satten Fahrsound. Wenn man es auf die Spitze treibt, kann sich der Basiswert eines Fahrzeugs schnell verdreifachen, jedenfalls dem Anschaffungspreis nach. Ob sich das Auto in einer solchen Form noch verkaufen ließe, darf bezweifelt werden. Häufig bleibt solchen Tuning-Monstern am Ende nur noch die Fahrt zur Schrottpresse.

Quelle: sueddeutsche.de
Bild: WillVision Photography AlbenTagsWeltkarteArchivFavoritenProfil (Flickr)

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