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Auto Reimport: Vor- und Nachteile

Wenn man Geld sparen möchte kann es sich lohnen, ein Auto im Ausland zu kaufen. Dabei gibt es sowohl Vor- als auch Nachteile. Bei EU-Reimporten muss man einiges beachten, was für deutsche Fahrzeuge nicht gilt.

EU-Reimport: Die Nachteile

Einer der Nachteile bei einem EU-Reimport und das vielleicht größte Problem ist die Frage nach der Garantie. Wer übernimmt diese? Die verkauften Fahrzeuge beim deutschen Händler laufen unter den Garantiebestimmungen des jeweiligen Herstellers in Deutschland. Theoretisch ist beim EU-Reimport dafür ebenfalls der Hersteller zuständig, doch nach dem Recht des anderen Landes.

Auch ist nicht immer die Frage geklärt, wie die Inspektionen sowie die Mobilitätsgarantien abgerechnet werden, da deutsche Vertragswerkstätten und Vertragshändler ihre Leistungen nicht beim Hersteller in Deutschland abrechnen können. Diese Aspekte muss man unbedingt klären, bevor man einen Reimport kauft. Ansprechpartner dafür ist der Verkäufer des Wagens.

Es gibt auch Vorteile

Bei Reimporten gibt es allerdings auch Vorteile, zum Beispiel der Preis, der um bis zu 15-20 Prozent unter dem des deutschen Marktes liegen kann. Dieser setzt sich aus Subventionen und teils günstigeren Steuersätzen zusammen.

Ein weiterer Grund, der für einen Reimport spricht, ist die teilweise bessere Ausstattung des Wagens aus dem Ausland. Um im Vergleich zu anderen Marken wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich nämlich viele Hersteller den Gegebenheiten des Importlandes anpassen.

Andere Wege, um Geld zu sparen

Um beim Neuwagenkauf Geld zu sparen, gibt es auch andere Möglichkeiten. Man sollte zum Beispiel bei absatzschwachen Herstellern auf Preisvorteile und Angebote durch Sonderausstattungen achten.

Einen langfristigen Spareffekt können außerdem günstige Finanzierungen, die sogar Versicherung, Kfz-Steuern und verlängerte Garantie enthalten, haben. Informationen über etwaige Aktionen gibt es direkt beim bevorzugten Händler.

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