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Ausländischen Führerschein umschreiben lassen

Es ist nicht immer ein einfaches Spiel, wenn man den ausländischen Führerschein umschreiben will. Denn die Behörden in Deutschland haben strenge Auflagen, wenn es um die internationale Fahrerlaubnis geht. Dabei unterscheiden sie vor allem zwischen Fahrerlaubnissen aus dem EU- und dem Nicht-EU-Land. Schwierigkeiten entstehen allerdings in den meisten Fällen bei der zweiten Variante.

Was geht und was geht nicht: Die Regeln der Behörden

Vor allem unterscheiden die deutschen Behörden nach Fahrerlaubnissen, die in Europa und die im außereuropäischen Ausland erworben wurden.

Wer aus der Europäischen Union kommt und in Deutschland seinen Führerschein umschreiben möchte, wird kaum Schwierigkeiten erleben. Allerdings muss man nachweisen können, dass man einen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland hat. Das besagt der Paragraph § 28 der Fahrerlaubnis-Verordnung.

Kommt man aus dem EU-Ausland und möchte bis zu sechs Monate in Deutschland verbringen, muss man den Führerschein nicht mal umschreiben. Es reicht, nachweisen zu können, dass man einen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland besitzt.

In diesem Falle sollte ein Gang zum zuständigen Bürgerbüro weitere Auskunft geben, denn jede Stadt regelt die Umschreibung unterschiedlich.

Führerscheine aus dem Nicht-EU-Land können in der Regel einfach umgeschrieben werden, solange man in Deutschland einen ordentlichen Wohnsitz nachweisen kann. Hier kommt es aber vor allem darauf an, ob der Führerschein in einem Listenstaat kommt oder einem Drittstaat.

Normalerweise werden Fahrerlaubnisse aus Listenstaaten ohne große Komplikationen umgeschrieben. Dagegen kann es aufwendigersein, eine Umschreibung eine Führerscheins aus einem Drittstaat zu beantragen.

In der Regel wird eine Fahrerlaubnis auf Deutschen Boden für sechs Monate erteilt. Danach muss diese verlängert werden. Nimmt der Fahrer ohne die Verlängerung weiter am Straßenverkehr teil, macht er sich strafbar.

Sonderregeln bei der Führerschein Umschreibung

Des Weiteren gilt in Deutschland, dass Lernführerscheine sowie vorläufig ausgestellte Fahrerlaubnisse nicht umgeschrieben werden können. Natürlich kann man auch keinen Führerschein umschreiben, wenn dem Fahrer in seinem Heimatland ein Fahrverbot erteilt wurde.

Hilfreich ist es immer, alle nötigen Unterlagen in Bezug auf den Führerschein in Deutscher Sprache übersetzen zu lassen. Allerdings muss es sich um eine professionelle Übersetzung handeln, damit die Behörden das Schreiben auch anerkennen.

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