Excite

Asphalt-Recycling spart Geld und schont die Umwelt

Derzeit berichten die Motor-News über eine Art Asphalt-Revolution in Deutschland, denn Fahrbahnschäden auf den Straßen sollen durch eine neue und ökologische Methode ausgebessert werden. Die Revolution beginnt beim Pollhornweg in Hamburg. Die Hansestadt war schon 1838 das Pflaster für eine Asphalt-Revolution, denn der Hamburger Jungfernstieg war die erste asphaltierte Straße in Deutschland. Doch jetzt handelt es sich um ein anderes Projekt: Asphalt Recycling.

Deutschland gibt viel Geld für die Erneuerung von Verkehrswegen aus. Besonders auf den Autobahnen bekommt man es zu spüren, wenn man einspurig unterwegs ist, weil eine Spur ausgebessert wird. Mit einem neuen Verfahren könnten diese Arbeiten günstiger und umweltschonender erledigt werden. Auf dem Pollhornweg wird diese Methode ausprobiert. Recycling im Straßenbau funktioniert, in dem die alte Asphaltdecke abgetragen, recycelt und wieder aufgetragen wird. Somit entsteht kein Schutt, der entsorgt werden muss und die Kosten sind etwa 30 Prozent niedriger als beim herkömmlichen Verfahren.

Für die grüne Asphaltdecke wird kein Erdöl oder Sand benötigt, was die Umwelt erfreut. In Deutschland findet viel Straßenausbesserung statt. Etwa 14 Millionen Tonnen neuer Asphalt wird dafür benötigt. Mit der neuen Methode könnte man diesen einsparen. Die Idee hat eine Hamburger Firma entwickelt, die nun von der Stadtentwicklungsbehörde eingesetzt wird. Allerdings stehen noch einige Gesetze im Weg, damit in ganz Deutschland das Verfahren angewandt werden kann. Denn einige Bundeslänger können die Asphalt-Revolution nicht umsetzten, da die Gesetze nur einen gewissen Anteil an Recycling-Asphalt vorsehen wie die Motor-News berichten.

Quellen: sueddeutsche.de, shell.de
Bild: Bridget Coila (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017