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Aprilias Superbike : Die RSV4 R

Im Superbike-Markt tut sich etwas. Wo bisher die Fireblade von Honda den Ton angab, will Aprilia mit seinem Superbike RSV4 R mitmischen.
Aprilias Superbike RSV4 Rpunktet in erster Linie mit ihrem Understatement. Anstelle der 20.000 Euro, verlangt Aprilia nur 15.500 Euro für das Superbike. Nominelle 180 Pferdestärken katapultieren den Fahrer aus nur 1000 ccm Hubraum nach vorne. Ab 2011 soll das Modell sogar ein für Rennen taugliches ABS-System bekommen. Fahrer wird vor allem eins freuen: die RSV4 R bietet die Antihopping-Kupplung sowie ein Ride-by-Wire-System. Viele Aspekte, die für die Maschine sprechen.

Der Fahrer kann die Showa-Gabel einstellen lassen sowie das ebenfalls vollkommen manuell einstellbare Sachs-Federbein. Mit der RSV4 R tritt Aprilia nun in den harten Konkurrenzkampf. Hondas Fireblade mit Race-ABS gibt derzeit noch den Ton an. Vom dem Einstieg in die MotoGP-Klasse wird auch Aprilia profitieren. Allein der Sound wird für viele V4-Fans die Aprilia RSV4 R zum Liebling machen.

Seit Monaten ist Aprilias neues Modell schon in aller Munde: Denn Aprilia hat in den vergangenen 16 Jahren über 30 Championship-Titel eingeholt, 250 Mal standen Fahrer von Aprilia-Maschinen auf dem GP-Treppen und acht Mal gab es sogar Gold.
Nun, im Jahr 2009 kehrt Aprilia mit der RSV4 R in den Superbike-Sport zurück: Das brandneue Zweirad verspricht Hoffnung für die geschichtsträchtige Marke. Die RSV4 R entsprang dabei nicht irgendeiner, sondern der Aprilia-Racing-Abteilung. Bleibt zu hoffen, dass sie an vergangene Gewinne anknüpfen können.

Quelle: focus.de
Bild: Hersteller

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