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ADAC-Test: Schlimmes Ergebnis bei Kindersitzen

Viele Eltern vertrauen ihre Kinder beim Autofahren speziellen Kindersitzen an und meinen, für ihre Kleinen damit für komplette Sicherheit zu gesorgt zu haben - doch der ADAC-Kindersitztest bringt nun ein erschreckendes Ergebnis: Denn wie der Automobilverein herausfand, sind viele Sitze alles andere als sicher, sondern eher lebensgefährlich!

Probleme gab es etwa beim Römer Xtensafix (Klasse I/II/III, etwa ein bis zwölf Jahre). Bei dem Sitz rutschte der Gurt aus der Führung. Dier schnitt sich dann in den Hals des Kindes, was eine fatale Verletzung wäre. Beim Axkid Kidzofix (Klasse I/II, etwa ein bis sieben Jahre) war es nicht viel besser. Beim Aufprall riss die Isofixverankerung. Das Ergebnis war, dass das Kind durch das Fahrzeug flog.

Die Babyschale Nania Baby Ride (bis etwa 1,5 Jahre) ist ebenso eine Gefahr für das Kind. Das Baby wurde beim Seitenaufprall gegen die Autotür gedrückt. Und der Römer Max-Fix (Klasse 0+/I, bis etwa vier Jahre) brachte zwar keine schlechten Ergebnisse bei Unfällen, dafür ist die Schadstoffbelastung des Materials sehr hoch.

Bettina Hierath, ADAC-Expertin, meinte zu BILD: "Wir sind überrascht, dass das Ergebnis diesmal so schlecht ausfällt. Wenn vier von 15 getesteten Modellen mit mangelhaft bewertet werden, dann ist das schon auffallend schlecht." Dass es auch anders geht, bewies der Cybex Juno 2-Fix. Dieses Modell bekam als einziger Kindersitz die Bestnote "Sehr gut".

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