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Ab in die Werkstatt: Die Toyota Rückrufaktion

In den News wurde die Toyota Rückrufaktion bekannt gemacht. In dieser wurden die Toyotafahrer aufgefordert, ihre Autos in die Werkstatt zu bringen. Die Gründe dafür sind, dass die Gaspedale klemmen könnten. Diese Aktion von Toyota betrifft eine ganze Jahresproduktion. Das heißt in Zahlen, dass etwa 7,7 Millionen Toyota Fahrzeuge in die Werkstatt müssen. Aber es ist nicht nur Deutschland betroffen. Auch in anderen Ländern in den USA, in Afrika und Lateinamerika, mit Ausnahme Japan, wurde die Rückrufaktion von Toyota gestartet.

Mittlerweise wurde eine Reparaturmethode von Toyota für klemmende Gaspedale entwickelt, die mittels Reparatursets an die Werkstätten geschickt werden sollen. Laut des Autoherstellers kann es zum Klemmen des Pedals bei Toyota Fahrzeugen kommen, da sich im System ein Widerstand befindet, der für das richtige Gefühl während des Gasgebens sorgt. Dieser Widerstand reibt über eine Metalloberfläche. Durch Abnutzung und Umwelteffekte, wie z.B. nasse Straßen, kann es zu einer überhöhten Reibung kommen und das Pedal steckenbleiben. Durch einen kleinen Abstandshalter soll die Reibung vermindert werden und somit die Gefahr aus dem Wege geräumt werden.

Etwa dreißig Minuten dauert die Reparaturmethode von Toyota. Der Vorstandschef und Präsident von Toyota Motor Sales USA bedauert die Aufregung und die Umstände, die die Rückrufaktion hervorgerufen habe. Jedoch sei für das Unternehmen die Sicherheit und Verlässigkeit der Toyota Autos sehr wichtig. Natürlich entsteht für den Konzern durch die Mängel und deren Behebung ein Milliardenschaden. Verluste durch Image- und Verkaufseinbußen müssen dazu gerechnet werden. Diese Motor-News und die Toyota Rückrufaktion werden das Unternehmen wohl nicht erfreuen.

Quellen: sueddeutsche.de, focus.de
Bild: Roman Pinzon-Soto (Flickr)

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